Grüße aus Finnland

Heute wollen wir Euch den dritten und letzten Partner in unserem Erasmus Plus-Projekt zum Dritten Ort vorstellen, das von der Europäischen Union ko-finanziert wird. Dieses Mal reisen wir dazu in den hohen Norden, nämlich nach Finnland.

In Siilinjärvi gibt es eine Einrichtung, die der unseren ganz ähnlich ist. Auch dort werden Kurse für Erwachsene angeboten, aber auch Kunstkurse für Kinder und Jugendliche. In einem normalen Jahr sind das etwa 8,800 Unterrichtseinheiten für ca. 5,500 Teilnehmende.

Geleitet wird die Einrichtung seit 1998 von Anita Heino. In unserem Projekt wird Anita unterstützt von Mari Puttonen. Mari unterrichtet an der Einrichtung seit zehn Jahren Kunstkurse.

Mari ist auch diejenige, die für die Einrichtung die Aktivitäten im Rahmen unseres Projektes organisiert. Konkret wird es darum gehen, unsere Projektgruppe mit einer bestehenden Kunstgruppe in Finnland in Austausch zu bringen. Gemeinsam wollen wir Kunst machen und dabei Fragen der finnischen Identität nachgehen.

Für diese ist besonders die finnische Natur wichtig, und hier vor allem der Wald. Als die Partner im Oktober zu Besuch bei uns in Aalen waren, haben wir viel darüber gehört, welche zentrale Bedeutung der Wald im Leben der Finnen spielt. Er dient nicht nur als Ort der Erholung, wie bei uns. Für Finnen, so hörten wir, ist es ganz selbstverständlich, im Wald nach Essen zu suchen, und zwar nicht nur nach den Pilzen, nach denen Mari während unseres Spaziergangs am Braunenberg Ausschau gehalten hat (gefunden hat sie keine).

Anita und Mari waren sofort dabei, als wir sie anfragten, ob sie in unserem Projekt mitmachen wollten. Sie lieben den Austausch mit internationalen Kolleg:innen und haben bereits in der Vergangenheit mit einer Einrichtung in Baden-Württemberg kooperiert. Schon damals machten sie gute Erfahrungen, wie sie berichten. Der Kontakt nicht nur zwischen den Kolleg:innen, sondern auch zwischen und mit Teilnehmenden, hat ihrer eigenen Praxis vor Ort in Siilinjärvi viel gebracht.

Über den Dritten Ort, so sagen die beiden, wussten sie vor Beginn unseres Projektes nicht so viel. Mittlerweile fühlen sie sich von der Methodik inspiriert und wollen über das Projekt ausloten, wie sie sie noch weiter in ihren eigenen Kursen anwenden können. Die Polarisierung der Gesellschaft ist auch in Finnland ein Thema und sie möchten über den Dritten Ort dagegen angehen. Verschiedenste Menschen zusammenzubringen und dabei auch neue und ungewohnte Wege zu gehen, sind auch für Anita und Mari wichtige Ziele.

Sie freuen sich besonders auf viele Gespräche mit uns anderen im Projekt.

Wir uns übrigens auch! Bis Januar also!

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